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Parodontitis und das Immunsystem – Warum ein gesunder Mund wichtig ist

Ein wehrhaftes Immunsystem wird ohne Weiteres mit Angriffen von schädlichen Mikroorganismen wie Viren oder Bakterien fertig. Wenn die körpereigene Abwehr jedoch instabil ist, haben Entzündungstrigger im Körper ein leichtes Spiel. Besonders die Volkskrankheit Parodontitis birgt viele Risiken, da aufgrund der fortschreitenden Entzündung des Zahnhalteapparates die Erreger über den Blutfluss in die Organe gelangen können. Parodontitis ist also eine chronische multifaktorielle Erkrankung, die sich nicht nur auf den Mundraum beschränkt.

Warum ist Mundgesundheit wichtig?

Gesundheit beginnt im Mund. Über den Mund können Bakterien und Viren direkt ins Innere gelangen. Ein optimaler Vitalstatus im Mundraum bewahrt vor vielen Erkrankungen. Nicht nur die Zähne oder das Zahnfleisch können krank werden, die Keime werden mit dem Blut in das Innere des Organismus transportiert. Daraus können viele, teilweise schwerwiegende, Folgeerkrankungen entstehen. Ein schwaches Immunsystem ist der perfekte Nährboden für Viren und Bakterien.

In der Öffentlichkeit lauern überall Viren und andere Keime. Besonders geschlossene Räume entwickeln sich schnell zum Tummelplatz. Der Mensch ist von daher ständig Konfrontationen mit Erregern ausgesetzt. Die aktuelle Herausforderung für den körpereigenen Abwehrmechanismus stellt unter anderem SARS-CoV-2 dar – das Coronavirus ist besonders potent. die richtige präventive oder bekämpfende Strategie tut Not, um das Immunsystem fit zu halten und vor allen Eindringlingen zuverlässig zu schützen. 

Parodontitis schwächt das Abwehrsystem

Eine intakte Mundhöhle ist ein solider Protektor vor Virusinfektionen wie Covid-19. Auch anderen Erkrankungstriggern wird Einhalt geboten. Die Ursache von Parodontitis sind immer Bakterien in der Mundhöhle. Wenn bereits eine Parodontitis vorliegt, ist die Immunabwehr voll und ganz mit dem Bekämpfen der Erreger beschäftigt und kann anderen Aufgaben nicht mehr gerecht werden. Die potenzielle Gefahr einer Infektion steigt. Von diesem Risiko sind Patienten mit einer Immunschwäche besonders betroffen.

In unserer Zahnarztpraxis erhalten Sie von erfahrenen Dentalhygienikerinnen eine kompetente Zahnvorsorge, die anhaltende Zahngesundheit im Fokus hat. Vereinbaren Sie am besten gleich telefonisch einen Termin und reduzieren Sie so Ihr Gesundheitsrisiko.

Warum eine Parodontitis-Therapie?

Parodontose ist keine separate, alleinstehende Erkrankung. Sie kann den Kieferknochen zerstören, für den gesamtem Organismus gefährlich werden, und sich in Diabetes mellitus, Herzbeschwerden, Schlaganfall oder Lungenentzündung äußern. Parodontitis schwächt das Immunsystem. Die entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates sollte folglich schnellstmöglich erkannt und behandelt werden, um gesundheitliche Konsequenzen zu verhindern.

Was beinhaltet eine Parodontitis-Behandlung und wie wirkt sie aufs Immunsystem?

Nach einer professionellen Zahnreinigung wird das entzündete Gewebe abgetragen, danach folgt eine gründliche Reinigung des betroffenen Areals. Auch die Glättung der Zahn- oder Wurzeloberflachen kann dazugehören. Den Abschluss bildet die Desinfektion der gesäuberten Zahnfleischtaschen. In schweren Fällen kann der begleitende Einsatz von Antibiotika notwendig werden.

Ziel der Behandlung ist es, die Entzündung zu stoppen und die bakteriellen Trigger auszumerzen. Nur so könnendie Zähne langfristig erhalten und einem Knochenabbau effektiv entgegengewirkt werden.

Schon nach einigen Sitzungen erholt sich das Immunsystem und verringert seine heftigen Reaktionen. Da es sich hierbei uns eine chronische Erkrankung handelt, muss die Parodontitis Therapie konsequent in individuellen Intervallen durchgeführt werden. Mit einer einzigen Behandlung ist es nicht getan.

Ihr Zahnarzt informiert sie gerne genauer zu den verschiedenen Möglichkeiten, Ihr persönliches Gesundheitsrisiko zu minimieren und die körpereigene Abwehr zu kräftigen. Zähne sind die Säulen von nachhaltiger Gesundheit und sollten von daher in den Mittelpunkt der Vorsorge gerückt werden.

Für Raucher ist die regelmäßige Prophylaxe und professionelle Zahnreinigung besonders wichtig. Gerne berät Sie das Zahnarztteam zu Mundhygiene sowie Prävention und stellt einen maßgeschneiderten Vorsorge- oder Behandlungsplan für Sie zusammen! Bei bereits vorhandener Parodontose ist der Schweregrad entscheidend. Unser Ziel ist, gemeinsam mit Ihnen Krankheiten zu vermeiden.

Wie kann ich meine Mundgesundheit und mein Immunsystem stärken?

Parodontitis ist eine ganzheitliche Erkrankung, die konsequente Maßnahmen zur Eindämmung und Vorsorge erfordert.Da die Entzündung des Parodontiums durch Plaque (infektiösen Biofilm) ausgelöst wird, steht das korrekte Zahnputzverhalten in Verbindung mit dem regelmäßigen Zähneputzen an erster Stelle. Mindestens zweimal täglich muss die gründliche Mundhygiene erfolgen- dabei sollten auch die Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürstchen vorsichtig gereinigt werden. Auf diese Weise können Patienten selbst Plaque (Zahnbelag) und auch Entzündungen vom Zahnfleisch vorbeugen. Darüber hinaus ist es ratsam, die zahnärztlichen Kontrolluntersuchungen zweimal im Jahr wahrzunehmen. Individuelle Prophylaxen ergänzen die Maßnahmen zur Vorbeugung von Zahnerkrankungen ideal. Dabei werden auch Zahnstein und Verfärbungen entfernt. Außerdem sollten Patienten den behandelnden Zahnarzt über Allgemeinerkrankungen wie Diabetes informieren. Raucher haben ein deutlich erhöhtes Risiko, an Parodontitis zu erkranken. Bei starken Rauchern ist dieses etwa 15mal so hoch. Der Verzicht auf Nikotin ist folglich eine lohnenswerte Prävention.

Zwei, die gut zusammenpassen: Gemüse & Gesundheit

Auch die gesunde, ausgewogene Ernährung ist maßgeblich an einem funktionierenden Immunsystem beteiligt. Eine mundgesunde, antientzündliche Ernährungsweise mobilisiert die körpereigenen Abwehrkräfte und bewahrt vor Krankheiten parodontaler und allgemeiner Art.  Ein täglicher Speiseplan mit viel saisonalem Gemüse in Bio-Qualität, sekundären Pflanzenstoffen plus eine geballte Ladung Antioxidantien ist eine Wohltat für den Körper und das Abwehrsystem. Bakterien bleiben draußen. Vitamin- und ballaststoffreich, zuckerarm und pflanzenbetont sollte die Kost sein- auf diese Weise wird die Entzündungsneigung verringert und der Körper stabilisiert. Auch das Mikrobiom profitiert davon und schützt vor schweren infektiösen Verläufen und bakteriellen Erkrankungen. Darüber hinaus kann Adipositas (Fettleibigkeit) mit der Entstehung von Parodontitis zusammenhängen. Ein stark erhöhtes Gewicht schmälert die Abwehrkräfte und begünstigt Parodontitis. Eine entzündungshemmende Ernährung ist auch hier der Schlüssel zu einer besseren Gesundheit.

Flavonoide sind ein Schutzwall gegen Erreger aller Art. Zu ihnen zählen:

  • Auberginen
  • Tomaten
  • Kohl
  • Grüntee
  • Dunkler Kakao
  • Beeren

Woran erkenne ich eine Parodontitis?

Die Kennzeichen, die einen zügigen Gang zum Zahnarzt erfordern, sind:

Nikotin ist ein großer Risikofaktor, den es zu vermeiden gilt. Es gilt als erwiesen, dass die enthaltenen Toxine häufig mit der Entstehung von Parodontitis zusammenhängen.

Neben den klassischen Symptomen kommen auch hormonelle Umstellungen oder Rheuma als Ursache infrage. Manchmal ist beim Patienten auch eine genetische Disposition gegeben. Da chronischer Stress die Immunantwort negativ beeinflusst, kann auch dieser Faktor in die Entstehung von Parodontitis involviert sein.

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