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Implantate

Für einen erfolgreichen Verlauf der Implantation ist die individuelle Knochenqualität des Patienten ausschlaggebend, außerdem muss das Gewebe entzündungsfrei sein. Eine sehr gute Voraussetzung ist ein stabiler Knochenzustand, der dem Implantat genügend Halt gibt. Von Fall zu Fall ist es möglich, einen Knochenaufbau zu iniziieren, der für die Implantation die nötige Grundlage liefert. Ein Knochenaufbau kann im Ober- und Unterkiefer erfolgen.

Mein Zahnarzt sagt, ich habe zu wenig Kieferknochen- was nun?

Wenn zu wenig eigene Knochenmasse zur Verfügung steht, ist der Knochenaufbau beim Implantologen in Stuttgart die richtige Therapie. Unter einer örtlichen Betäubung wird der Kieferknochen für den vom Patienten gewünschten Zahnersatz vorbereitet und insoweit optimiert, dass die Implantation durchgeführt werden kann.

Wie läuft eine Zahnimplantation ab?

Vor dem Implantationstermin klärt der Implantologe alle Fragen des Patienten und bespricht mit ihm die einzelnen Schritte der geplanten Behandlung. Dazu gehört auch die die Aufklärung zu Risiken und möglichen Komplikationen. Das Setzen eines Implantats ist ein chirurgischer Eingriff, der bei nicht ausreichender Zahnhygiene eine Entzündung des umliegenden Gewebes nach sich ziehen kann. Raucher und Diabetiker haben ein erhöhtes Risiko für Komplikationen, gefolgt von Patienten, die regelmäßig Medikamente gegen Krebs oder Osteoporose einnehmen. Auch Menschen mit Stoffwechselerkrankungen wie Rheuma haben ein potenzielles Risiko für eine langwierigere Einheilung.

Der chirurgische Eingriff läuft in vier einzelnen Behandlungsschritten ab und erfolgt normalerweise unter örtlicher Anästhesie.  Patienten können aber auch die Optionen Dämmerschlaf oder Vollnarkose wählen. Die Operation dauert pro Implantation im Durchschnitt 20 Minuten. Zunächst wird die Mundschleimhaut mit einem Schnitt geöffnet. Nachdem der Kiefer freigelegt ist, wird die Stelle im Kieferknochen lokalisiert, in die das Implantat eingebracht werden soll. Mit unterschiedlichen Bohrern wird dann im Kiefer Platz geschaffen für das Implantat. Anschließend werden die künstlichen Zahnwurzeln im Kieferknochen verankert und mit einer kleinen Kappe versehen. Danach wird die Wunde über dem Implantat vernäht. Nun folgt die ca. dreimonatige Einheilphase. Nach der Einheilung kommt die prothetische Versorgung- der Abdruck, das Einpassen und das endgültige Fixieren des Zahnersatzes.

Zahnimplantat Kosten: Welche Faktoren bestimmen den Preis des Implantats?

Die Kosten für Implantate setzen sich aus den Laborkosten, dem jeweiligen Schwierigkeitsgrad sowie der Dauer des chirurgischen Eingriffs, der Notwendigkeit eines Knochenaufbaus, der für die Diagnostik nötigen Röntgenaufnahmen und des materiellen Aufwands zusammen. Darüber hinaus spielt die Wahl der Sofortimplantation oder der All-on-4 ®-Methode eine finanzielle Rolle. Das Implantat besteht aus drei Elementen: dem Implantatkörper, der im Kieferknochen befestigt wird, dem Implantataufbau und der Implantatkrone. Beim Material kann der Patient zwischen Titan und Keramik wählen. Manche Menschen haben eine Metall-Unverträglichkeit und bevorzugen von daher ein Implantat aus Keramik. Einige Patienten finden auch die weiße Farbe ansprechender. Die biokompatiblen, bakterienabweisenden Keramikimplantate sind die teurere Variante, allerdings kommt es bei diesem Zahnersatz nicht zu schwelenden Inflammationen. Keramikimplantate sind keine Sofortimplantate– das Einbringen dieses Zahnersatzes ist mit mehr Aufwand verbunden und auch die Einheilphase ist länger als beim Titanimplantat. Reintitanimplantate sind bio- und gewebeverträglich. Sie verwachsen während des Einheilungsprozesses fest mit dem Knochengewebe. Titan weist eine mit dem Kieferknochen vergleichbare Elastizität auf.

Kann man mehrere Zähne auf einmal implantieren?

Es können auch mehrere Zähne in einer Sitzung implantiert werden. Die All-on-4 ®-Methode ermöglicht das Einbringen mehrerer Implantate während eines einzigen Zahnarzt-Termins. Dies ist prinzipiell bei allen Patienten realisierbar. Diese Therapie kann auch bei schmalen Kiefern angewendet werden, nur bei zu wenig vorhandener Knochensubstanz oder zahnlosen Kiefern ist vorher ein Knochenaufbau angezeigt. Falls mehrere Implantate auf einmal eingesetzt werden sollen, kann der Eingriff auch unter Voll- oder Teilnarkose durchgeführt werden.

Welche Mundhygiene nach der Implantat-Versorgung?

Zur Implantologie in Stuttgart gehört auch die verantwortungsvolle, kompetente Nachsorge, die konsequente Statusüberprüfung und die zahnärztliche Prophylaxe. Die beste Basis für einen langen Erhalt der Implantate und der Zahngesundheit ist eine regelmäßige, gründliche Mundhygiene verbunden mit kontinuierlichen Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt. Auch eine halbjährliche professionelle Zahnreinigung in der Praxis sollte zur Routine gehören. Eine mangelhafte Zahnpflege, Hormonstörungen und Medikamenteneinnahmen können zu einer Periimplantitis führen, die öfter nach ca. zehn Jahren auftritt. Die Periimplantitis ähnelt der Parodontitis. Bei dieser Erkrankung entzündet sich das Zahnfleisch um die künstliche Zahnwurzel. Die Entzündung schreitet bis zum Kieferknochen voran und zeigt sich in einer Rötung des Zahnfleisches und einem unangenehmen Druckgefühl. Die rechtzeitige Behandlung der Periimplantitis ist von großer Wichtigkeit. Um das Abstoßen des Implantats zu vermeiden, ist dann eine umgehende Konsultation des Implantologen notwendig.

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