fbpx
< zurück zur Übersicht

Implantate und Prothesen

Einzelimplantat

Wenn ein einzelner Zahn verloren gegangen ist und die Nachbarzähne nicht behandlungsbedürftig, sondern kariesfrei und gesund sind, bietet sich das Einzelimplantat an.
Dabei wird unter lokaler Betäubung eine künstliche Zahnwurzel aus Titan oder Keramik in den Kieferknochen eingebracht und mit der eigenen Schleimhaut abgedeckt. Nach einer gewissen Einheilzeit versorgen wir das Implantat mit einer festsitzenden Krone.
Nach Eingliederung der Krone übernimmt das Implantat die Funktion einer natürlichen Zahnwurzel. Das Implantat mit Krone sieht aus wie ein natürlicher Zahn und es fühlt sich wieder wie ein eigener Zahn an. Fortschrittliche Behandlungstechniken und moderne Werkstoffe ermöglichen uns, Ihnen praktisch unsichtbare, zahnfarbene Implantate und implantatgetragene Kronen einzusetzen. Die Auswahl der Materialien richtet sich nach dem ästhetischen Anspruch und der medizinischen Funktion.

Prothese bei verkürzter Zahnreihe

Wenn mehrere Zähne fehlen, sollte die Lücke wieder geschlossen werden, um Knochenverlust, Zahnwanderungen und Kieferfehlhaltungen zu vermeiden.
Die Anzahl der zu setzenden Implantate wird dabei von der Größe der Lücke, der Knochenqualität und dem Anspruch an den Kaukomfort der späteren prothetischen Versorgung bestimmt. Besondere Vorteile bringen Implantate dann, wenn die hinteren Seitenzähne fehlen, also eine so genannte Freiendlücke oder verkürzte Zahnreihe vorliegt. In diesen Fällen sind in Ermangelung eines hinteren Stützpfeilers keine festsitzenden Brücken mehr möglich. Das bedeutet, die konventionelle Zahnprothetik muss hier mit herausnehmbaren Teilprothesen arbeiten.

Zahnloser Kiefer

Auch bei totalem Zahnverlust ermöglichen Implantate eine ästhetische und gut sitzende Versorgung. In vielen Fällen, zum Beispiel bei fortgeschrittenem Abbau des Kieferknochens, erfordert diese Maximallösung vor oder während der Implantat-Einbringung zusätzliche Maßnahmen wie einen Knochenaufbau oder eine 3D-Planung mit computer-navigierter Implantation.
Mit Blick auf Tragekomfort und Lebensqualität ist für alle diejenigen, die sich gleichzeitig überschaubare Kosten wünschen, eine implantatverankerte herausnehmbare Prothese die Therapie der Wahl.
Wir beraten Sie individuell, was für Sie die beste Lösung ist.

3D-navigierte OP

Die 3D-Planung und die damit verbundene computer-navigierte Implantation sind ein Meilenstein des Fortschritts in der neueren Implantologie. Sie machen die Implantation vorhersagbar, noch sicherer und ermöglichen damit Implantat-Versorgungen auch in Grenzfällen, bei denen mit herkömmlichen chirurgischen Verfahren eine Implantation zu risikoreich und deshalb als undurchführbar eingestuft worden wäre.

Auf einem Bildschirm erscheint eine drei-dimensionale Darstellung des Schädels bzw. der Kiefer inklusive der Darstellung von Nerven und Gefäßen, die virtuell gedreht, von allen Seiten betrachtet und bearbeitet werden kann.
Grundlage dieses Verfahrens ist das sogenannte Backward-Planning. Dabei wird der spätere Zahnersatz am Bildschirm komplett fertig konstruiert und als 3-D-Animation in die bereits bestehende 3D-Darstellung der Kiefer eingefügt. Jetzt kann genau bestimmt werden, wo die Implantate idealerweise positioniert sein müssen und ob diese Position auch möglich ist.

Nach der Planung fertigt ein entsprechend zertifiziertes Fachlabor eine Bohrschablone an, mit der die Implantate exakt entsprechend der Planung gesetzt werden können. Bei ausreichender Anzahl an Implantaten (mindestens vier) und ausreichender Knochenstabilität kann noch in derselben Behandlungssitzung ein festsitzender, provisorischer Zahnersatz eingegliedert werden.

Knochenaufbau

Gehen Zähne verloren, baut der Körper den nicht mehr funktionell beanspruchten Knochenanteil ab. Bei fortgeschrittenem Abbau des Kieferknochens ist das Einsetzen eines Implantates ohne Knochen aufbauende Maßnahmen in der Regel nicht mehr möglich. Denn der Restknochen reicht nicht aus, um das Implantat stabil zu verankern. Um den verloren gegangenen Kieferknochen wieder aufzubauen und damit eine Implantat-Versorgung realisieren zu können ist der sogenannte Sinuslift das chirurgische Verfahren der ersten Wahl.
Dabei wird die den Sinus (Kieferhöhle) auskleidende Schleimhaut vorsichtig vom knöchernen Kieferhöhlenboden abgelöst und zeltartig angehoben. In dem so entstandenen Raum kann sowohl Eigenknochen als auch synthetisch hergestelltes Knochenersatzmaterial eingebracht werden. Dieses Material wird vom Körper langsam resorbiert und Molekül für Molekül durch vitalen Eigenknochen ersetzt. Je nach Größe des aufgebauten Areals ist der Knochen nach circa sechs bis neun Monaten ausreichend mit vitalem Eigenknochen durchbaut und kann die kaufunktionelle Belastung des implantatgetragenen Zahnersatzes tragen.

BB Z Béla Barner Praxis für Zahnheilkunde hat 4,69 von 5 Sternen 138 Bewertungen auf ProvenExpert.com