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Bleaching und Veneers

Home-Bleaching

Beim Home-Bleaching tragen Sie für mehrere Wochen nachts eine Ihrem Zahnbogen angepasste Bleaching-Schiene, in die Sie ein Peroxid-haltiges Bleichgel einfüllen. Diese Methode erfordert Tragedisziplin und Geduld seitens der Patienten, da die Aufhellung in kleinen Schritten erfolgt.

In-Office-Bleaching

Damit erhalten Sie schnellere Resultate als mit Home-Bleaching. Es wird in der Zahnarztpraxis durchgeführt. Durch die Verwendung höher konzentrierten Peroxid-Gels, gegebenenfalls unter Aktivierung mit Laser-Licht, wird in ein bis zwei Stunden eine deutliche, sofort sichtbare Aufhellung um bis zu acht Zahnfarbnuancen erreicht.

Klassische Veneers

Bei klassischen Veneers handelt es sich immer um Veneers mit Präparation, das heißt, es wird genau soviel Zahnsubstanz entfernt wie der Schichtstärke des späteren Veneers entspricht. Deshalb wirken diese Veneers elegant und nicht dick. Nach Abformung der präparierten Zähne wird von einem hochspezialisierten Zahntechniker von Hand ein passgenaues, hauchdünnes Keramikplättchen in den gewünschten Farbschattierungen modelliert und bis zur Eingliederung der fertigen Veneers ein Provisorium eingesetzt. Handgearbeitete Keramik-Veneers unterscheiden sich in Form und Farbe nicht von natürlichen Zähnen und bieten eine extrem hohe Kaustabilität.
Insbesondere wenn nicht nur die Farbe der Zähne, sondern auch deren Form und Stellung verändert werden sollen, ist das klassische Veneer die Methode der ersten Wahl.

Non-Prep-Veneers

Hierbei werden die eigenen Zähne praktisch nicht präpariert, sondern die Veneers direkt auf den Zahn aufgeklebt. Somit wird der Zahn um die Schichtstärke der Veneers, die etwa der Stärke einer Kontaktlinse entspricht, dicker. Um die Non-Prep-Veneers so dünn wie möglich zu gestalten, werden diese auf eine Platinfolie aufgesprüht. Sie sind deshalb im Gegensatz zu klassischen Veneers einfarbig und können herstellungsbedingt erst ab mindestens sechs Veneers eingesetzt werden. An einzelnen Zähnen ist diese Variante selten verwendbar.

Wir raten Ihnen ein sogenanntes Clip-up (Kunststoff-Veneer) zuvor zu verwenden, das Ihnen erlaubt, die geplanten Veneers zu Hause in Ruhe auszuprobieren. Denn aufgrund ihrer Zerbrechlichkeit vor dem Einsetzen können Non-Prep-Veneers nicht im Mund einprobiert werden.

Es ist jedoch nicht in allen Fällen möglich, mit Non-Prep-Veneers ein ästhetisches Ergebnis zu erzielen. Wir beraten Sie dazu kompetent und individuell.